Hier können Sie sich in aller Ruhe unsere Beiträge aus der Vergangenheit noch einmal durchlesen.

Industrie und Handelskammer München

Konsolidierung und Restaurierung der holzsichtigen Wandvertäfelung um 1900 aus dem Handelskammersaal

Im Zuge der Generalsanierung und des Umbaus des Stammhauses der IHK in München erfolgt die bestandsbewahrende holztechnische Restaurierung der ausgebauten Wandvertäfelung mit einer Gesamtfläche von 510 m² auf einer Höhe von 8,50 m, sowie die Rückführung dieser in den Handelskammersaal.

Ein Hauptaugenmerk liegt darauf, dass alle losen Applikationen, Profilleisten und Verzierungen bewahrt und fachgerecht an ihrem Ursprungsort wieder eingebaut werden.

Ebenso soll die, durch Umbauten im Laufe der Zeit veränderte Oberfläche in Ihrer Farbgebung und Struktur wieder einheitlich rückgeführt werden, um eine dem historischen Erscheinungsbild entsprechende Optik wieder zu erlangen.

Dampfschlepper „Renzo“

Konsolidierung und Dekontaminierung des dampfbetriebenen Schraubenschleppers aus der Bauwerft A. Lucchese in Venedig von 1931.

Bei dem heute in den Ausstellungsräumen des Deutschen Museums in München untergebrachten  Schleppers mit einer Zweizylinder-Expansionsdampfmaschine (122 PS), sowie einer Länge von 19,50 m und einer Breite von 4,50 m handelt es sich um einen dampfbetriebenen Schraubenschlepper zum Ziehen und Manövrieren anderer Schiffe.

Im Zuge der Maßnahme erfolgte eine restauratorische Reinigung des gesamten Objekts sowie Dekontaminierungsmaßnahmen nach TRGS 519.

45. Fassadenpreiswettbewerb der Stadt München 2017 – Auszeichnung für die RSP GmbH

Alle 2 Jahre wird durch einen Kreis von Gutachtern der Fassadenpreis der Stadt München für hervorragend restaurierte Fassaden denkmalgeschützter Gebäude vergeben.
Durch die Auszeichnung soll ein Anreiz für Fassadenrestaurierungen unter Bewahrung der historischen Substanz geschaffen werden.
Zu den Preisträgern 2017 gehört die Jugendstilfassade der Clemenstr. 2 in München Schwabing, deren Restaurierung und Rekonstruktion der bauzeitlichen Fenster um 1900 durch unsere Restaurierungswerkstätte ausgeführt wurde.
Ziel der Maßnahme war die Rückführung des optischen und farblichen Erscheinungsbilds der Fenster auf ihren ursprünglichen Zustand in Verbindung mit einer energetischen Ertüchtigung.
Die Gesamtmaßnahme wurde durch das Architekturbüro Haindl + Kollegen, München geplant und durchgeführt.

Fassade Clemensstr. 2, München – Schwabing
Foto: maurer und siegl GmbH / Landeshauptstadt München

Schloss Schwarzenberg in Scheinfeld: Restaurierung der historischen Dielen- und Parkettfußböden, sowie Kassetten- und Bohlendecken

Die Dielen- und Parkettfußböden, sowie die Lambrien und Kassettendecken haben Ihre Entstehungszeit im 18. – 20. Jhd.
Die Böden unterscheiden sich in Ihrer Konstruktion und ihrem Erscheinungsbild.
Die Spanne reicht von intarsierten Tafelböden aus Eiche und Nadelholz über klassische Dielenböden bis hin zu Fischgrät Parkettböden.
Die stark profilierten Kassettendecken sind aus Nadelholz gefertigt.
Ziel der Restaurierungsmaßnahme ist eine bestandsbewahrende Instandsetzung aller Böden und Decken in Abstimmung zur geplanten Nutzung.
Hierbei soll maßgebend das authentische Erscheinungsbild erhalten bleiben, zugleich die Funktionalität wieder hergestellt werden.