Hier können Sie sich in aller Ruhe unsere Beiträge aus der Vergangenheit noch einmal durchlesen.

45. Fassadenpreiswettbewerb der Stadt München 2017 – Auszeichnung für die RSP GmbH

Alle 2 Jahre wird durch einen Kreis von Gutachtern der Fassadenpreis der Stadt München für hervorragend restaurierte Fassaden denkmalgeschützter Gebäude vergeben.
Durch die Auszeichnung soll ein Anreiz für Fassadenrestaurierungen unter Bewahrung der historischen Substanz geschaffen werden.
Zu den Preisträgern 2017 gehört die Jugendstilfassade der Clemenstr. 2 in München Schwabing, deren Restaurierung und Rekonstruktion der bauzeitlichen Fenster um 1900 durch unsere Restaurierungswerkstätte ausgeführt wurde.
Ziel der Maßnahme war die Rückführung des optischen und farblichen Erscheinungsbilds der Fenster auf ihren ursprünglichen Zustand in Verbindung mit einer energetischen Ertüchtigung.
Die Gesamtmaßnahme wurde durch das Architekturbüro Haindl + Kollegen, München geplant und durchgeführt.

Fassade Clemensstr. 2, München – Schwabing
Foto: maurer und siegl GmbH / Landeshauptstadt München

Schloss Schwarzenberg in Scheinfeld: Restaurierung der historischen Dielen- und Parkettfußböden, sowie Kassetten- und Bohlendecken

Die Dielen- und Parkettfußböden, sowie die Lambrien und Kassettendecken haben Ihre Entstehungszeit im 18. – 20. Jhd.
Die Böden unterscheiden sich in Ihrer Konstruktion und ihrem Erscheinungsbild.
Die Spanne reicht von intarsierten Tafelböden aus Eiche und Nadelholz über klassische Dielenböden bis hin zu Fischgrät Parkettböden.
Die stark profilierten Kassettendecken sind aus Nadelholz gefertigt.
Ziel der Restaurierungsmaßnahme ist eine bestandsbewahrende Instandsetzung aller Böden und Decken in Abstimmung zur geplanten Nutzung.
Hierbei soll maßgebend das authentische Erscheinungsbild erhalten bleiben, zugleich die Funktionalität wieder hergestellt werden.

Neue Residenz Bamberg, Fürstbischöfliche Wohnräume Restaurierung der Marqueterie- und Parkettfußböden aus dem frühen 18. Jhd.

Ziel der Restaurierung, in vier Räumen des Schönbornhaus im 1.OG, ist die vollständige Instandsetzung, Ergänzung und Konsolidierung der Intarsienfußböden.
Die konstruktive Stabilität des Parketts ist wieder herzustellen unter Berücksichtigung einer bestandsbewahrenden Überarbeitung der Oberfläche mit differenzierter Reduzierung der Wachsschicht sowie Entfernung der Wasserflecken und anschließender Retusche.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zeichnet uns für zukunftsfähige Unternehmenskultur aus

Die RSP GmbH aus Kirchstockach bei München gehört bundesweit zu den ersten 100 Teilnehmern des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur. Für die erfolgreiche Teilnahme am Programm der Initiative Neue Qualität der Arbeit erhielt der Fachbetrieb für Restaurierung und Denkmalpflege Ende letzten Jahres von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles in Berlin die Auszeichnung.

Bundesministerin Andrea Nahles: „Es ist gut, wenn sich Unternehmen gemeinsam mit ihren Beschäftigten aufmachen und ihre Unternehmenskultur zukunftsfähig aufstellen. Das INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur steht für diesen gemeinsamen Spirit. Schließlich können Unternehmen nur zusammen mit den Beschäftigten den Wandel der Wirtschafts- und Arbeitswelt erfolgreich meistern. Denn wer im Wettbewerb bestehen will, braucht motivierte Fachkräfte – und die bekommt man nur mit einer modernen, zeitgemäßen Unternehmenskultur.“

Insgesamt erhielten 21 Unternehmen und Verwaltungen aus ganz Deutschland im Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Urkunde des INQA-Audits. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Das gesamte Team hat mit daran gearbeitet, dass wir das INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur abschließen konnten. Wir haben an uns gearbeitet und viel über unsere Zusammenarbeit gelernt“, so Büroleiterin Ines Wolsdorff. Teilnehmer des Audits haben die Möglichkeit, Klarheit über ihre Organisations- und Personalpolitik zu erhalten. Gemeinsam mit den Beschäftigten können sie Verbesserungen entwickeln und umsetzen.

 

Der Auditierungsprozess der RSP GmbH begann 2014 mit einer anonymen Befragung der Mitarbeitenden und der Geschäftsführung. Eine Projektgruppe, bestehend aus Beschäftigten sowie Führungskräften, erstellte anschließend einen umfassenden Entwicklungs- und Maßnahmenplan für die Themenbereiche Personalführung, Chancengleichheit, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz.

 

Stefanie Wiebrock, die das Unternehmen als Prozessbegleiterin unterstützt hat, freut sich über die Umsetzungserfolge: „Die RSP GmbH hat mich mit ihrer strukturierten Vorgehensweise beeindruckt. Den gemeinsam erarbeiteten Entwicklungsplan haben sie in Projektgruppen wöchentlich bearbeitet und so schnell große Fortschritte verzeichnen können. Der auf Mitbestimmung basierende Ansatz hilft nun dabei, diese Entwicklungen auch langfristig voranzustreiben.“
Das INQA-Audit, ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und wurde in enger Zusammenarbeit von der Bertelsmann Stiftung, dem Demographie Netzwerk e.V. (ddn) und dem Institut „Great Place to Work“ entwickelt. Als einziges Audit wird es von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Kammern, Bund, Ländern und der Bundesagentur für Arbeit getragen.

Weitere Informationen zur Initiative Neue Qualität der Arbeit finden Sie unter www.inqa.de